— Glossar

Nabenhöhe

Höhe der Rotorachse einer Windenergieanlage über dem Boden; bestimmt maßgeblich den Energieertrag.

Die Nabenhöhe ist der Abstand zwischen dem Boden und der Rotornabe – also der Achse, an der die Rotorblätter befestigt sind – einer Windenergieanlage. Sie ist eine zentrale Auslegungsgröße, weil die Windgeschwindigkeit mit der Höhe deutlich zunimmt und gleichmäßiger wird.

Größere Nabenhöhen erschließen daher höhere Volllaststunden und machen auch windschwächere Binnenstandorte wirtschaftlich. Moderne Onshore-Windkraftanlagen erreichen Nabenhöhen von häufig über 160 Metern; zusammen mit dem Rotorradius ergibt sich eine Gesamthöhe von teils über 240 Metern.

In der BImSchG-Genehmigung sind mit zunehmender Höhe Aspekte wie Schattenwurf, Schallemission, Luftverkehrssicherheit (Befeuerung) und Landschaftsbild zu berücksichtigen. Die Nabenhöhe beeinflusst damit unmittelbar Ertrag, Genehmigungsfähigkeit und Akzeptanz eines Windparks.

Begriffserklärungen zur allgemeinen Information — keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Verbindliche Bewertungen erfordern Einzelfallprüfung.

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