— Glossar

Onshore-Windkraft

Stromerzeugung durch Windenergieanlagen an Land.

Onshore-Windkraft bezeichnet die Stromerzeugung durch Windenergieanlagen (WEA) an Land. Sie ist neben der Photovoltaik die tragende Säule der deutschen Stromerzeugung aus Erneuerbaren und kostengünstiger als Offshore-Windkraft, da Errichtung, Netzanbindung und Wartung an Land einfacher sind.

Moderne Onshore-Anlagen erreichen Nabenhöhen von oft über 160 Metern und Einzelleistungen von 5 bis 7 MW, wodurch sie auch an Binnenstandorten mit mittleren Windgeschwindigkeiten wirtschaftlich werden. Mehrere Anlagen werden zu einem Windpark zusammengefasst.

Flächenverfügbarkeit und Genehmigung sind die zentralen Engpässe: Das 2%-Flächenziel verpflichtet die Länder, ausreichend Fläche auszuweisen, und jede Anlage benötigt eine BImSchG-Genehmigung. Die Vergütung erfolgt über Ausschreibungen und die Marktprämie; ältere Standorte werden durch Repowering modernisiert.

Begriffserklärungen zur allgemeinen Information — keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Verbindliche Bewertungen erfordern Einzelfallprüfung.

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