— Glossar

Aufdachanlage

PV-Anlage, die auf der Dachfläche von Wohn-, Gewerbe- oder Industriegebäuden installiert wird.

Eine Aufdachanlage ist eine Photovoltaikanlage, deren Module auf bestehenden Dachflächen montiert werden – im Gegensatz zur Freiflächen-Photovoltaik auf dem Boden oder zur dachintegrierten Anlage. Sie nutzt bereits versiegelte Fläche und verursacht keinen zusätzlichen Flächenverbrauch.

Große Dächer von Logistik-, Industrie- und Gewerbeimmobilien bieten erhebliches Potenzial für Anlagen im Megawattbereich, deren Strom direkt vor Ort verbraucht (Eigenverbrauch) oder als Mieterstrom an Nutzer im Gebäude geliefert werden kann. Statische Tragfähigkeit des Dachs, Ausrichtung und Verschattung bestimmen den Ertrag.

Vergütet werden Aufdachanlagen je nach Größe über die feste Einspeisevergütung, die gleitende Marktprämie oder die Direktvermarktung. Für größere Anlagen ist die Anbindung an den Netzanschluss/Netzverknüpfungspunkt und gegebenenfalls ein Lastmanagement mit Speicher zu planen.

Begriffserklärungen zur allgemeinen Information — keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Verbindliche Bewertungen erfordern Einzelfallprüfung.

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