— Glossar

Repowering

Ersatz älterer Windenergieanlagen durch leistungsstärkere moderne Anlagen am selben Standort.

Repowering bezeichnet den Austausch alter, kleinerer Windenergieanlagen durch wenige, dafür leistungsstärkere und höhere moderne Anlagen am selben oder einem benachbarten Standort. So lässt sich an bewährten, gut erschlossenen Windstandorten die Erzeugung oft vervielfachen, während die Anzahl der Anlagen sinkt.

Repowering ist besonders relevant für Anlagen, deren EEG-Förderung nach 20 Jahren ausläuft und die technisch das Ende ihrer Lebensdauer erreichen. Da Standort, Netzanschluss/Netzverknüpfungspunkt und Akzeptanz häufig bereits vorhanden sind, ist es ein effizienter Weg, das 2%-Flächenziel mit Erzeugungsleistung zu füllen.

Gesetzgeber und Genehmigungsbehörden haben das Repowering-Verfahren vereinfacht, da bei Modernisierung an einem etablierten Standort nur die Veränderungen gegenüber dem Bestand neu zu prüfen sind. Eine erneute BImSchG-Genehmigung bleibt jedoch in der Regel erforderlich.

Begriffserklärungen zur allgemeinen Information — keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Verbindliche Bewertungen erfordern Einzelfallprüfung.

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