— Glossar

Modulwirkungsgrad

Anteil der eingestrahlten Sonnenenergie, den ein Solarmodul in elektrische Energie umwandelt.

Der Modulwirkungsgrad gibt an, welcher Prozentsatz der auf ein Solarmodul auftreffenden Sonnenstrahlung in elektrische Leistung umgewandelt wird. Aktuelle kristalline Silizium-Module erreichen marktüblich Wirkungsgrade von rund 20 bis 23 Prozent; Premium- und Tandemtechnologien liegen darüber.

Ein höherer Wirkungsgrad bedeutet, dass auf gleicher Fläche mehr Leistung (kWp/MWp) installiert werden kann – das ist besonders bei begrenzten Aufdach-Flächen wertvoll. Bei der Freiflächen-Photovoltaik spielt neben dem reinen Wirkungsgrad auch der Flächenbedarf je Megawatt eine Rolle.

Vom Modulwirkungsgrad zu unterscheiden ist der Systemwirkungsgrad der Gesamtanlage, der zusätzlich Verluste im Wechselrichter, in der Verkabelung sowie durch Verschmutzung und Temperatur berücksichtigt. Diese realen Verluste fließen letztlich in die Volllaststunden und den Jahresertrag ein.

Begriffserklärungen zur allgemeinen Information — keine Rechts-, Steuer- oder Anlageberatung. Verbindliche Bewertungen erfordern Einzelfallprüfung.

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